| Foto- und Videotechnik |
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Da ich hin und wieder gerne mal Situationen des Leben in bewegten Bildern oder Fotos festhalten möchte, nenne ich auch ein wenig Foto und Video-Equipment mein Eigen. So manche selbst gedrehte Szene von mir ist sogar schon im TV ausgestrahlt worden. Mein aktuelles Camcorder - Modell ist eine Canon HV 30, ein HD - Camcorder. Diese Kamera ist mit eine der besten HD-Kameras die zu ihrer Zeit auf den Markt waren und wurde durchweg nur mit guten und sehr guten Testtresultaten bewertet. Mir ging es vor allen darum eine Kamera zu haben, die möglichst universell und kompakt ist, damit ich sie bei vielen Drehs einsetzen kann. Meine aktuelle Fotokamera ist die Canon EOS 550D, eine digitale Spiegelreflexkamera. ![]() Mein Kameraman Playmo beim Dreh mit der Canon HV 30 Canon EOS 550D Die Canon EOS 550D, ist eine digitale Spiegelreflex Kamera mit 18 MegaPixel Fotoauflösung und HD-Videofunktion. Dazu habe ich noch das Canon Objektiv 18-135mm IS gekauft. Die Bild- und Videoqualität ist überwältigend. Bis vor kurzem besaß ich noch die Canon EOS 1000D, auch eine super Kamera, leider ohne Videofunktion. Die Videofunktion der Canon EOS 550D biete ganz andere Möglichkeiten wie ein gewöhnlicher Camcorder. Aber um es vorweg zu nehmen, die 550D kann einen guten Camcorder nicht ersetzen, auf Grund Bedienbarkeit und anderer technischer Werte. Ein Camcorder ist eben für das Filmen konzipiert, obwohl ja die meisten auch eine Fotofunktion besitzen und eine digitale Spiegelreflexkamera ist vorrangig zum Fotografieren gedacht. Ich möchte beide Systeme Camcorder und DSLR in sinnvoller Ergänzung einsetzen. Im Moment bin ich gerade dabei mir ein Halterung (Schulter-RIG) für die 550D zu basteln, um Erweiterungen und Zubehör an die Kamera anzubringen. Den ersten Einsatz als Filmkamera hat die EOS 550D bereits hinter sich. Das Handling als Filmkamera ist en ganz anderes als bei einem Camcorder, die Bedienung und das Handling sind bei weitem nicht so wie bei einem Camcorder. Dabei machte es sich bemerkbar, das es eben doch "nur ein Fotokamera" ist. Bestimmte Dinge versuche ich nun zu verbessern. Es ist ziemlich müßig über den LCD Monitor zu filmen, die Sonneneinstrahlung stört, sowie das ein gewisser Abstand zum Auge gehalten werden muss. Hier habe ich mir einen Vorsatz gebastelt aus einem Diabetrachter, so kann ich jetzt wie mit einem Sucher filmen. Das Scharfstellen funktioniert so auch wesentlich besser. Das Bedienen der Fokussierung habe ich mir durch den Bau eines entsprechenden Ring mit Hebel verbessert. ![]() Der Verstellring gebastelt aus einem Schlauchschelle und Nagel ![]() Der "Sucher" - gebastelt aus einem Diabetrachter ![]() Der "Sucher" - gebastelt aus einem Diabetrachter ![]() Die Canon EOS mit aufgesetzen "Sucher" und Verstellring ![]() Die Kamera Canon EOS 550D mit Objektiv Canon 18-135 im Auslieferungszustand ![]() Kamera auf Stativ mit externen Blitzlicht sowie Makroblitz und Makrovorsatzobjektiv DCR 250 von Raynox ![]() Auch das geht, Kamera mit Schwebestativ ![]() Canon EOS 550D mit Schulterstütze, Handgriff, Fernauslöser und Mikrofon ![]() Canon EOS 550D mit Schulterstütze, Handgriff, Fernauslöser, Mikrofon und Televorsatzobjektiv von Raynox DCR-2025PRO
Zusätzliche Erweiterung der Canon 550D ![]()
Kamera mit Fernauslösung auf Stativ
Um das Filmen mit der Canon 550D zu vereinfachen,
habe ich weitere Umbauten und Veränderungen getätigt.
Die Software Magic Latern wurde auf die Kamera
aufgespielt, diese erweitert die Kamera um viele Funktionen. ![]()
Kamera Canon 550D als Standgerät mit Kontrollmonitor, Fernbedienung, Mikrofon
usw. ![]() ![]()
Kabelfernbedienung ![]()
Kamera Canon 550D einsatzbereit zum Filmen Umbau und Erweiterung des Canon Camcorders HV 30 Da ich hin und wieder gerne mal Situationen des Leben in bewegten Bildern festhalten möchte, nenne ich auch ein wenig Video-Equipment mein Eigenen. So manche selbst gedrehte Szene von mir ist sogar schon im TV ausgestrahlt worden. Mein aktuelle Camcorder - Modell ist eine Canon HV 30, ein HD - Camcorder. Diese Kamera ist eine der besten HD-Kameras die zu ihrer Zeit auf den Markt waren und wurde durchweg nur mit guten und sehr guten Test bewertet. Mir ging es vor allen darum eine Kamera zu haben, die möglichst universell und kompakt ist, damit ich sie bei vielen Drehs einsetzen kann. Die Bildqualität ist überwältigend und steht wesentlich größeren Modellen in nichts nach. Ich wollte diesen Camcorder möglichst vielfältig zu Land zu Luft (Fallschirmspringen) und auf der See (Unterwasser, Tauchen) einsetzen. Hinzu kommt, das ich auch eine Spiegelreflexkamera EOS 550D von Canon besitze und so auch bestimmtes Equipment (Vorsätze, Objektive usw.) austauschen wollte. Der Camcorder ist bereits so wie er ausgeliefert wird schon Spitze und für die meisten Drehs ausreichend. Da ich aber doch ab und an mal etwas anspruchsvoller filmen wollte, benötigte ich einige Zusatzteile um die Kamera aufzurüsten. Ich habe meine Canon HV 30 "gepimt" . ![]() Die Kamera im Urzustand (Auslieferungszustand) ![]() Ein sehr handlicher Camcorder, aber mir fehlten noch einige Features ![]() Mein notwendiges Zubehör (Richtmikrofon, Objektive und Aufsätze usw.) ![]() Camcorder zusammengebaut mit verschiedenen Erweiterungen. Leider war der Kamera durch die Zusatzausrüstung jetzt auch ziemlich "schwer" und "unhandlich" geworden, so das verwacklungs- und ermüdungsfreie Drehs nicht mehr so ohne weiteres möglich waren. Also musste die Kamera irgendwie am besten auf die Schulter gebracht werden. Auf der Suche nach einen entsprechenden Stativ wurde ich leider nicht fündig, also dachte ich mir, dann baue ich mir eben selber eins. Als erstes nahm ich mir ein Brett und setzte dort die Kamera auf, um Anbringung und Schwerpunkt zu testen. Mein nächster Weg führte mich in den Baumarkt, was ich öfters bei kleinen Basteleien mache und schlendere durch die Regale um zu sehen, was es so gibt und was ich eventuell benutzen könnte. Im Kopf "reifte" dann das Grundgestell. Ich kaufte kleine verzinkte Bleche (Holzverbinder), Halter für kleine Kupferrohre, kleine Maschinenschrauben, Gerätehalter und Rohrisolierungen. Als ich die Sachen dann gekauft hatte, begann ich sie dann irgendwie nach Intuition zusammen zubauen. Es gab keinen Plan oder so etwas, ich habe einfach darauf los gebastelt. Mir war wichtig, das dieses Stativ auch universell für die verschiedensten Einsatzzwecke zu gebrauchen war und erweiterbar ist. so kann ich dieses Stativ sowohl auf der Schulter, auf dem Boden, oder in der Vorhalte benutzen, auch ein schneller Wechsel vom Dreibeinstativ auf die Schulter sollte möglich sein. Auch können verschiedene Zusatzteile (z.B. Beleuchtung, Mikrofone, Aufsätze, Objektive usw. jederzeit angebaut werden). Ich habe viel probiert und wieder verändert, bis ich zu einem zufrieden stellenden Ergebnis gekommen bin. So sind dynamische Drehs mit Wechsel von verschiedenen Positionen und Stativen jederzeit möglich. ![]() Camcorder mit Weitwinkelvorsatz auf den Schulterstativ ![]() abgesetzter Camcorder mit Televorsatzobjektiv auf den Schulterstativ ![]() abgesetzter Camcorder mit Televorsatzobjektiv auf den Schulterstativ ![]() Camcorder mit Televorsatzobjektiv im Einsatz auf der Schulter ![]() Camcorder mit Televorsatzobjektivim Einsatz auf der Schulter ![]() Camcorder mit Televorsatzobjektiv im Einsatz auf dem 3 Beinstativ ![]() Camcorder mit Weitwinkelvorsatz im Einsatz auf dem Stativ ![]() Camcorder mit Weitwinkelvorsatz im Einsatz auf dem Stativ ![]() Camcorder mit Televorsatzobjektiv im Einsatz auf dem 3 Beinstativ ![]() Camcorder mit Weitwinkel auf dem 3 Beinstativ "sendefertig" Beleuchtungseinheit mit Auftriebskörpern für Unterwasseraufnahmen Um mit dem Camcorder auch Unterwasseraufnahmen zu machen, bedarf es eines druckfesten und wasserdichten Gehäuse. Natürlich braucht man, wenn man Kaltwassertaucher ist auch meistens entsprechendes Licht, da die meisten Gewässer ziemlich dunkel sind. So habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich die Beleuchtung der Unterwasserkamera realisiere. Da die zusammengebaute Unterwassereinheit einiges an Gewicht hat, war es erforderlich sie mit Auftrieb zu versehen. Wie gehabt führte mich mein Weg wieder in den Baumarkt um zu checken, was ich verwenden könnte. Ich fand ein paar Trinkflaschen, Schlauchbinder, Schrauben, Gerätehalter, mit diesen Dingen wollte ich eine solche Einheit bauen. Gesagt, getan und ich bastelte mir eine entsprechende Beleuchtungseinheit zusammen. ![]() einzelne Komponenten Beleuchtungseinheit, Camcorder und Unterwassergehäuse ![]() Beleuchtungseinheit ![]() Beleuchtungseinheit, Camcorder und Unterwassergehäuse ![]() Beleuchtungseinheit, Camcorder und Unterwassergehäuse ![]() Im nassen Elemet Canon HV 30 im Einsatz Schwebesystem Schwebestativ Steadycam Stativ Steadycam fertig montiert Steadycam im Einsatz Übrigens kann man heutzutage auch schon gut mit Handys filmen. Viele meiner Videos sind mit dem Handy gefilmt worden. Ich nutze dazu oft das Handy LG KU 990 Viewty und das Nokia N97.
Weitwinkelvorsatz Raynox 0.66X 6600 Pro HD Da mir Wasser in meine Weitwinkel eingedrungen war, musste ich diesen demontieren um das Wasser zu entfernen. Dabei gerieten mir die Linse und deren Reihenfolge durcheinander. Nach langen ausprobieren und Versuchen, habe ich endlich die korrekte Reihenfolge heausbekommen. Davon habe ich mal eine Skizze angefertig, um eventuell anderen mit ähnlichen Problem weiterzuhelfen.
Aufbau des Weitwinkel Weitere Ausbaustufe bei meinem Camcorder HV 30 Ich habe ein paar weitere sinnvolle Erweiterungen für den Camcorder angeschafft oder selbergebastelt hierzu ein paar Bilder.
Stativ mit Stativwagen, Kontrollmonitor, LED-Leuchte.
Stativ mit Stativwagen, Kontrollmonitor, LED-Leuchte. Umbau der originalen Fernbedienung der Canon HV30 zur Kabelfernbedienung Inzwischen nutze ich die HV30 fast vorwiegend auf dem Stativ mit Stativwagen, damit ist ein schnelles und komfortabeles Umsetzen jederzeit möglich, dabei ist die Bedienung des Camcorders nicht so optimal, da ständig an der Kamera Einstellungen gemacht werden müssen, was sich teilweise auch auf die Kameraführung auswirkt (Verwackeln und Verziehen). Aus diesem Grunde habe ich einfach die Originalfernbedienung des Camcorders modifiziert. Eine Möglichkeit wäre sicherlich auch die Verwendung eines Lichtleitkabels (Toslink) oder einer seperaten Schaltung, die das Signal der IR-LED aufnimmt an der Fernbedienung und per Kabel weiterleitet. Dies setzt aber wieder einiges an Elektronik und auch eine seperater Stromversorgung vorraus. Mein Weg war der einfachere und kostengünstigste und ist auch vom versierten Bastler schnell auszuführende Modifizierung.
(demontierte Fernbedienung)
(demontierte Fernbedienung, mit bereits ausgelöteter IR - LED)
(Kabel eingelötet anstelle der IR - LED)
(Fernbedienung, mit angelötetem Kabel und IR - LED)
(Platzierung der IR - LED vor dem Empfänger des Camcorders)
(Fernbedienung-Bedienteil am Stativ befestigt)
Vergleich Camcorder Canon HV 30 - Digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 550 D (wenn dieser überhaupt möglich ist?)
Hier mein persönliches Fazit eines etwas ungwöhnlichen Vergleiches. Gleich vorweg, die Canon EOS 550D hat eindeutig eine höhere Bildqualität als die HV30, was natürlich an dem größeren Chip der EOS liegt. Vorteile die ich bei dem Camcorder HV 30 schätze - Gute Bedienbarkeit und gutes Handling - Abdeckung eines großen Bildbereiches - guter Autofous - Monitor liegt gut im Blick - guter Stablisator - guter variabler Motorzoom - sehr variabel einsetzbar, man kan die Kamera modular erweitern, oder ganz klein benutzen, je nach Bedarf
Das gefällt mit nicht so gut - Laufwerksgeräusche bei Verwendung ohne externes Mikrofon (Verwendung eines externes Mikrofons, welches aber nicht in mein Unterwassergehäuse passt) - Weitwinkelbereich gering (Weitkinkelkonverter, passt leider auch nicht in mein UW-Gehäuse) - kein Lanc - Anschluß (habe die originale Fernbedienung des Camcorders modifiziert) - kein XLR Anschluss (verwende einen Adapter)
Vorteile die ich bei der Canon EOS 550D schätze - tolle Bildqualität - schöne filmische Effekte möglich durch Verwendung verschiedener Objektive (Bokeh, Kinolook usw.)
Das gefällt mit nicht so gut - Handling nicht optimal - Soundaufnahmen mit integrierten Mikrofon nur durchschnittlich (Verwendung eines externen Mikrofones) - Zoomen nur beschränkt möglich, da manuell und nicht so gleichmäßig wie ein Motorzoom (habe bereits eine Alternative gebastelt aus einem Schlauchband, trozdem eben kein Motorzoom) - Filmen mit dem integrierten Monitor nicht optimal, Beurteilung der Schärfe fällt schwer (eventuell schaffe ich mir noch einen externen Monitor an) - Filmen fast nur mit Stativ möglich (Verwackeln), das integrierte IS bringt nicht viel
Wie der aufmerksame Leser sicherlich gemerkt hat, versuche ich die beiden Geräte weitesgehend für meine Zwecke zu optimieren und bin immer auf der Suche nach sinnvollen und bezahlbaren Alternativen. |
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